Fussbehandlung Shiatsu

Warum behandeln wir im Shiatsu unsere Füsse?

Die Füsse, unsere primäre Verbindung mit der Erde, mögen es, wenn wir ihnen Raum zwischen all den kleinen Knochen schaffen. Doch oft quetschen wir sie in zu enge oder für den Fuss unbequeme Schuhe – und pflegen sie zu wenig.

Unsere Füsse sollten wir stark und flexibel halten – durch Berührungen, Barfusslaufen über Wiesen und unebenes Terrain – ,damit unser ganzer Köper flexibel und kraftvoll reagieren kann.

Unter unserem Fuss, etwa dort, wo sich ein Grübchen bildet wenn wir ihn knautschen, liegt ein Zauberpunkt: Niere 1 – Sprudelnde Quelle. Er ist indiziert bei Schlaflosigkeit, Hitzezuständen im Kopfbereich und als Notfallpunkt. Kurz: Er sediert ein Übermass an Yang und wirkt stark beruhigend.

Unsere Hände und Füsse sind der Beginn und das Ende vieler Meridiane (Energieleitbahnen) im Körper. Daher ist ihnen im Shiatsu durch die Hand- und Fussbehandlung besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Ablauf:

Starte mit dem grossen Zeh: Mit der einen Hand hältst du jeweils das Grundgelenk, die andere Hand arbeitet jeweils drei mal mit «Druck und Zug» zu den Zehen. Ebenso wichtig ist der Zwischenraum der Zehen – das Schwimmhäutchen. Einmal fest drücken. So arbeitest du bis zum kleinen Zeh. Anschliessend drückst und ziehst du den ganzen Fuss und dehnst – wie im Video gezeigt – die Fusssohle etwas auf. Dabei fährst du mit beiden Daumen drei Mal unter der Fusssohle von der Mitte nach aussen. Zum Abschluss der Behandlung drückst du den Punkt Niere 1.

Für Kinder kann ein Vers hilfreich sein:

«Das ist der Herr Papa,
das ist die Frau Mama,
das ist der lange Hans,
das ist der kurze Franz,
und das ist die kleine Maus,
sie kommt zu dir nach Haus».

Bücher Quellen: «Punktlokalisationsbuch» Heilpraktikerschule Luzern / «Shiatsu Grundlagen und Praxis» Beresford-Cooke / «Den Geist verwurzeln» Josef Viktor Müller und Baby-Shiatsu Kurs bei Karin Kalbantner-Wernicke