Heilpflanze des Monats Januar

Zimt – Cinnamomum verum

Zimt geniessen wir besonders gerne in der kalten Jahreszeit. Kein Wunder – Zimt gehört zu den „heissen“ Heilpflanzen. Von innen heraus wärmt er Milz, Magen, Gedärme, Herz, Nieren, Uterus und Lunge. So stärkt und stimuliert Zimt die Vitalfunktionen unseres Körpers. Er erwärmt unser „Li“, unser Inneres, und damit auch unsere Mitte.

In grösseren Mengen kann Zimt jedoch toxisch wirken, weshalb die Dosierung beachtet werden sollte. Eine Prise im Kaffee macht ihn bekömmlicher, und im Chai entfaltet Zimt sein herrliches Aroma. Bei Verdauungsbeschwerden oder kalten Gliedern – etwa kalten Knien – kann Zimt Herz und Nieren wärmen. Bei Erkältungsanzeichen mit Schüttelfrost wirkt er in Kombination mit weiteren Wärmemitteln unterstützend. Auch bei ersten Anzeichen von Erschöpfung oder verminderter Vitalität bringt eine Prise Zimt neuen Schwung in den Körper

Geschmack: scharf, süss, aromatisch

Temperatur: heiss

Funktionskreis: Milz, Magen, Gedärme, Herz, Niere, Uterus, Lunge

Pflanzenteile: Rinde

Wobei kann Zimt unterstützen?

  • Verdauungsschwäche, Flatulenz, Bauchschmerzen
  • Erschöpfung, Palpitationen, verminderte Vitalität
  • Erwärmung der Seele und des Herzens
  • Beginnende Erkältung
  • Rückenschwäche, kalter Rücken
  • Knieschwäche, kalte Knie

TCM Kontraindikationen

Nicht während der Schwangerschaft anwenden. Bei Magen-, Darmgeschwüren.

Quellen: Praxisbuch «Westliche Heilkräuter und Chinesische Medizin» von Ulrike von Blarer Zalokar und Peter von Blarer / Internet